Journalisten können vieles, aber eines können sie nicht. Sie geben niemals Fehler zu, auch wenn die Fehleinschätzungen noch so krass sind – wie bei der Beurteilung des Ukrainekrieges!
Alle großen deutschen Medien sagten einen großen Endsieg der Ukraine voraus.
„Wie die Ukraine gewinnen kann“ (Spiegel), „Russland hat den Krieg eigentlich schon verloren“ (FAZ), „Warum Russland der Verlierer des Krieges sein wird“ (Münchner Merkur), „Deshalb wird Russland verlieren“ (Focus).
Das Wort „FRIEDEN“ stand bei den Medien auf dem Index
Davon, wie man mit Diplomatie Frieden stiften kann, war in den deutschen Medien nie die Rede. Es gab nur Kriegsrhetorik . Es ging immer nur um Krieg und um immer mehr Waffen. „Mit Putin verhandelt man nicht“ so die Devise in allen Redaktionen. „Liefern oder verlieren“ fasste die SZ die Doktrin der Medien zusammen. Deutschland schickte massenhaft Panzer und Flugabwehrsysteme. Die russische Armee hat die meisten nach kurzer Zeit zu Schrott verarbeitet.
Und dann trafen sich Trump und Putin in Alaska
Plötzlich wollen die deutschen Journalisten auch dabei sein. „Für einen Frieden in der Ukraine braucht es auch die Bundeswehr“ erkennt auf einmal die Zeit. „Wer mit am Tisch sitzen will, muss auch Soldaten schicken“ fordert auf einmal die Welt. Und der Spiegel weiss auf einmal, „wie die Bundeswehr einen Frieden in der Ukraine absichern kann“.
Wie beurteilten diese Medien die Bundeswehr bisher?
„Weit entfernt von kriegstüchtig“, titelt die Zeit. „auf Jahre hinaus nicht kriegstüchtig“ urteilt die Welt. „Bundeswehr in desolatem Zustand“ sagt der Spiegel. Wie soll eine solche Armee die Ukraine gegen Russland absichern? Wladimir Putin wird sich schrecklich fürchten!?