Die „Großen Koalition“ hatten ein gemeinsames Wertegerüst, das es den damaligen Volksparteien CDU/CSU und SPD ermöglichte, die schwierigen 70er Jahre zu meistern.
Der heutigen Schwarz-Roten Regierung fehlt ein solches gemeinsames Wertesystem.
Das SPD-Wertesystem lautet: immer mehr Staat und immer mehr Soziales – egal was es kostet und wer es zahlt. Der Union scheint seit Angela Merkel ihr Wertesystem abhanden gekommen zu sein.
Die Union hat mehr christ-demokratische Positionen aufgegeben als sie heute noch hat. Egal was die „Vorderen“ sagen, die Abgeordneten folgen ihnen: Fest überzeugt vom Erhalt der Atomkraft – fest überzeugt von der Abschaffung der Atomkraft. Fest überzeugt von der Wehrpflicht – fest überzeugt von der Abschaffung der Wehrpflicht. Fest überzeugt von der Sicherung der Grenzen – fest überzeugt , dass es keinen Ausweis und keinen Einreisegrund braucht, um in unser Land zu kommen und zu bleiben. Fest überzeugt, dass es einer Schuldenbremse bedarf – fest überzeugt, dass die Schuldenbremse eine positive Entwicklung unseres Landes behindert. Die Union hat ihre Seele verkauft egal ob es um den Schutz der Familie oder den Schutz des ungeborenen Lebens geht. Man folgt bereitwillig, furchtsam und karrierebewusst den Weisungen der Parteiführung.
Wen wundert es da, wenn die Menschen in unserem Land nach wertkonservativen Alternativen suchen und sich von all den Warnungen der Altparteien nicht beeindrucken lassen.