Jahrzehntelang wurden Sicherheit und Ordnung als selbstverständlich betrachtet. Nun kollabieren beide immer schneller. Wieder einmal rollt eine Gewaltwelle durch Deutschland und wieder einmal schauen wir fassungslos zu.

Sicherheit und Friede sind keine Naturgesetze

In einer Gesellschaftsordnung in der unhöfliches und rücksichtsloses Verhalten zunehmen und Zivilcourage tödlich sein kann, gilt mehr und mehr das Recht des Stärkeren. Ein Staat, der sein Gewaltmonopol gegen Verbrecher nicht nutzt und seine Bürger nicht schützt, verspielt Ansehen und Legitimation.

Massenmigration allein ist nicht Ursache dieser Entwicklung

Die Behauptung, Menschen können sich nicht anpassen, ist eine Lüge. Die Ausbreitung des christlichen Glaubens, der unterschiedlichste Kulturen ergriffen und gewandelt hat, ohne sie zu zerstören, ist eindrucksvoller Beleg dafür, dass Menschen sich Konzepte aneignen können, die ihnen vorher fremd waren.

Die Frage ist nur, woran sich die Menschen, die nach Westeuropa kommen, anpassen sollen, nachdem wir selbst die Axt an unser Wertesystem angelegt haben.

Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, dass Menschenwürde, Gewaltlosigkeit und Gerechtigkeit den Menschen nicht vermittelt werden müssen, sondern sich per se durchsetzen. Wir haben unser an der Wirklichkeit orientiertes Menschenbild durch ideologische Fantasiegebilde ersetzt und sind damit brutal gescheitert. Der Mensch ist von Natur aus weder demokratisch, noch gewaltlos und er will auch nicht gleich sein.

Menschen aus gewalt affinen Kulturen lassen sich befrieden – aber nicht von einer Kultur, die sich vom Naturrecht verabschiedet, sämtliche Brücken zur Transzendenz abgebrochen und dem reinen Materialismus verschrieben hat.

Immer mehr Menschen in unserem Land wachsen ohne familiäre Geborgenheit, ohne Liebe und ohne das Vorbild der Eltern auf d.h. sie lernen nicht, was Tugenden sind, wie man kommuniziert, miteinander zusammenlebt, Konflikte friedlich löst und wie man sich zu verhalten hat. Das hat vielfältige Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Miteinander.

Es beginnt damit, dass mehr gepöbelt, mehr gerempelt, weniger Rücksicht genommen und weniger um Entschuldigung gebeten wird und endet damit, dass Menschen umgebracht werden, weil sie Fahrkarten kontrollieren oder Streit schlichten und bei sadistischen Gewalttaten strafunmündiger Kinder. Unsere Ideologen in Westeuropa können endlich beobachten, wie sich marxistische, materialistische und atheistische Prämissen mittelfristig auswirken

Es ist ein Irrtum zu glauben, unsere „Hochkultur“ würde unter dem Zustrom rückständiger Migranten kollabieren – ein Zustrom, den eine gesunde, funktionale Kultur im übrigen niemals zugelassen hätte. Wer selbst eine Kultur der Barberei pflegt, wird fremde Barberei nicht in Zivilisation umwandeln. Vielmehr verstärkt sich beides in der Konfrontation.

Recht und Freiheit sind keine Naturgesetze sondern müssen geschützt und verteidigt werden – sowohl vor der fremden als auch vor der eigenen Zerstörungswut. Fangen wir also bei uns selber an.