Im Bundesland Sachsen-Anhalt wird über eine Parlamentsreform diskutiert mit dem Ziel „die Demokratie resilienter zu machen gegen die AfD“. Mit einem sog. „Demokratieschutzgesetz“ will man die Demokratie stärken, indem man die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ändert, die Rechte der Fraktionen beschneidet und die Geschäftsordnung manipuliert.
In Rheinland-Pfalz wollen CDU, SPD und Grüne schnell noch mit dem bereits abgewählten Parlament per Verfassungsänderung das Quorum für die Einsetzung von Untersuchungsasusschüssen von 20 auf 25% hoch setzen, offensichtlich um zu verhindern, dass die AfD die Möglichkeit erhält, in Zukunft allein über den Gebrauch dieses oppositionellen Kontrollmittel zu entscheiden. Man befürchtet, dass die AfD dieses Kontrollinstrument für rein destruktive Zwecke mißbraucht.
Vereinzelt wird sogar darüber diskutiert, Bundesländer im Fall einer AfD-Machtübernahme vom Länderfinanzausgleich auszuschließén.
All diese vorgeblichen Demokratieschutzmaßnahmen treiben der AfD neue Wähler zu ohne dass die Weidel-Partei etwas dafür tun müsste. Demokratieschutz mit freiheitsfeindlichen Verfahrenstricks – solche Manöver kommentieren sich selbst.
Der wachsende Unmut der Bürger führt nicht dazu, dass die Kartellparteien, ihre Politik ändern. Nein, das Brandmauer-Bündnis tut alles, um zu verhindern, was eine Demokratie ausmacht: nämlich den friedlichen Regierungswechsel durch Wahlen zu gewährleisten.
Unsere Regierungsparteien sollten sich ein Beispiel am Machtwechsel in Ungarn nehmen.Der abgewählte Viktor Orban gratulierte dem siegreichen Herausforderer Peter Magyar und die geschlagene Fidez-Partei hat nichts unternommen, ihre 2/3-Mehrheit im alten Parlament als Waffe gegen den neuen Ministerpräsidenten einzusetzen. Ob Deutschlands Musterdemokraten auf einen AfD-Erfolg genauso gelassen reagieren wie der angeblich autoritäre Selbstherrscher in Ungarn darf bezweifelt werden!
Traurig, dass unsere Medien über all das kein Wort verlieren sondern diesen institutionellen Staatsstreich den Bürgern als Rettung der „liberalen Demokratie“verkaufen.
Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes
Eine „liberale Demokratie“ ist nicht nur illiberal sondern trägt totalitäre Züge, weil als demokratisch nur noch das gilt, was in den engen Korridor einer linksliberalen Einheitsideologie passt. Dazu einige Beispiele:
- Wer die rücksichtslose Zuwanderungspolitik kritisiert, ist ein Feind der „liberalen Demokratie
- Wer den pseudoreligiösen Eifer der Klimapolitik und ihre wirtschaftszerstörenden Folgen hinterfragt, ist ein Feind der „liberalen Demokratie“
- Wer sich weigert, die biologische Realität der absurden Gender-Ideologie zu opfern, ist ein Feind der „liberalen Demokratie“
Wer die Demokratie an eine ideologische Richtung, d.h. hier konkret, an eine linke Agenda knüpft, schafft sie ab. Wenn das Volk nur noch innerhalb der von einer Elite gesetzten Grenzen entscheiden darf, ist das keine Freiheit mehr sondern „betreutes Wählen“.
Echter Liberalismus bedeutet Meinungsvielfalt und Respekt vor dem Wählerwillen.