Die Menschen sehnen sich nach Klarheit und Orientierung, nicht nach Bestätigung, deshalb führt Beliebigkeit zur Irrelevanz. Die christlichen Kirchen in Deutschland erleben heute sehr schmerzhaft, dass sie mit Anpassung an den Zeitgeist keine neuen Mitglieder gewinnen sondern dass ihnen die Gläubigen reihenweise davonlaufen. Erfolg haben heute nur noch Kirchen, die ihre Tradition pflegen und sich an den Werten der Bibel orientieren. Gerade junge Menschen sehnen sich nach Klarheit und Wahrheit.

Warum soll sich die WELTKIRCHE an der katholischen Kirche in Deutschland orientieren, die mit ihrem synodalen Weg am Abgrund steht und für die Menschen nichts an Attraktivität dazu gewonnen hat. In Afrika blüht und wächst die Kirche gerade deshalb, weil sie christliche Werte klar definiert und unerschrocken verkündet.

In Deutschland wünscht der Bundespräsident den Menschen kein frohes und gesegnetes Osterfest sondern gratuliert zum Ramadan. Die parallel stattfindende christliche Fastenzeit hingegen erwähnt er mit keinem Wort.

Auch wenn es um die AfD geht, heult die Kirche – wie so oft – mit den Wölfen. Statt diese Partei, die immerhin von 20% der Bürger gewählt wird, zu verteufeln und die Gesellschaft weiter zu spalten, sollte sie mithelfen sie zu integrieren statt sie auszugrenzen.

Wenn die traditionellen Parteien allesamt nach links rücken, darf man sich nicht wundern, wenn der frei werdende Platz auf der rechten Seite von anderen besetzt wird. Für Christen sollten Parteien dann nicht wählbar sein, wenn sie in Wort und Tat gegen das christliche Menschenbild agieren.

Die Kirche wäre gut beraten, wenn sie sich neutral verhalten würde oder konkret sagt, wo und in welchen Punkten Parteiprogramme mit christliche Grundpositionen nicht vereinbar sind. Dazu nur ein konkretes Beispiel: Wo stehen die Parteien wenn es um das Thema Abtreibung geht, zu dem unsere Kirche eine klare Meinung hat?