Wir haben Sommer – da ist es warm – Gottseidank! Statt die Sonne zu genießen jammern wir und lassen uns von den Medien die Stimmung verderben.

Sicher – in diesem Sommer ist es etwas wärmer als in zurückliegenden Jahren. Aber ist das eine Klimakatastrophe? Ich empfinde 30 Grad Celsius nicht als Gluthitze sondern als angenehm warmes Wohlfühlwetter.

Aus Sicht der Hysteriker, denen wenige Tage mit Rekordtemperaturen genügen, eine kollektive Panik zu erzeugen, bin ich wahrscheinlich ein Faschist und ein Klimaleugner. Diese Hysteriker wollen den Menschen glauben machen, sie müßten Buße tun, denn der Klimawandel sei eine große Strafaktion der Natur und eine gerechte Heimsuchung.

Es gibt keine „Hitzetoten“

Die Medien präsentieren Zahlen angeblicher „Hitzetoter“. Für mich ist das Volksverblödung; denn es gibt keine Hitzetoten. Chronisch Kranke sterben schneller, wenn sie zu wenig trinken oder die Hitze sie zusätzlich belastet. Aber sie sterben nicht an Hitze.

Die tödlichste Jahreszeit ist nicht der Sommer sondern der Winter mit vielen Erkältungsinfekten. Im Januar, wo man sich nach jeden Sonnenstrahl sehnt, ist die Sterbezahl am höchsten. Wie erklärt sich die Übersterblichkeitsforschung dieses Rätsel. Warum werden um den Jahrweswechsel herum von den Medien nicht all die „Kältetoten“ beklagt?

„Nichts ist beständiger als der Wandel“, heißt eine alte Lebensweisheit, und die gilt auch fürs Klima. Klima macht seit jeher Geschichte und war nie beständig.

Für den Niedergang des Römischen Weltreiches war neben vielen anderen Ereignissen auch die spätantike kleine Eiszeit mitentscheidend. Sie führte zu Missernten, Hungersnöten und Seuchen. Sie destabilisierte die wirtschaftlichen Grundlagen und machte das Römische Reich anfällig für innere und äußere Krisen. Ein stabiles warmes Klima hatte dagegen den Aufstieg des Römischen Weltreiches vom 1.Jahrhundert vor Christus bis zum 2.Jahrhundert nach Christus begünstigt. Das Klima erlaubte damals sogar die ganzjährige Nutzung der Alpenpässe.

Auch im Mittelalter gab es eine kleine Zwischeneiszeit, die zu Ernteausfällen und Hungersnöten geführt hat. Die Menschen sahen darin eine Strafe Gottes und machten dafür Menschen verantwortlich, die angeblich mit dem Teufel paktierten. Es war die Zeit der Hexenverfolgung.

Deutschland bildet sich ein, das Weltklima retten zu können und opfert dafür ohne Rücksicht auf sich selbst die Fundamente seines Wohlstands – wie blöd muss man eigentlich sein, wenn man nicht merkt, dass dies unmöglich ist.

Wir sind vom Export- zum Moralweltmeister geworden. Das Weltklima hat sich davon nicht beeindrucken lassen.