Wo bleibt die Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und ihres Vorsitzenden Heiner Wilmer zum Thema Leihmutterschaft? Die DBK äußert sich doch sonst so gerne zu allen möglichen und unmöglichen Themen, wenn es darum geht, sich als gefällige Anpassungskirche zu präsentieren.

Bei Themen wie Klimafasten, Energiewende, Diversität und Appellen „gegen die AfD“ ist die DBK kaum zu bremsen.

Die Kirche ist keine moralische Begleitagentur des Zeitgeistes. Als praktizierender Christ verstehe ich nicht, warum sie sich ständig zu Dingen äußert, von denen sie in der Regel eher wenig versteht, aber ausgerechnet zum Thema LEIHMUTTERSCHAFT schweigt. Hier geht es nicht um einen Randbereich kirchlicher Soziallehre sondern um das Fundament des christlichen Menschenbildes. Es geht um den Kern der kath. Lehre über Ehe, Familie, Menschenwürde und Naturrecht. Ich habe den Eindruck, dass die Kirche dort, wo gesellschaftliche Zustimmung zu erwarten ist, mit großem Engagement spricht, dort aber, wo Konflikte mit dem politischen oder medialen Mainstream drohen lieber schweigt. Wen wundert es da, wenn immer mehr Menschen den christlichen Kirchen den Rücken zuwenden und austreten.

Die kath. Soziallehre beginnt nicht beim Klima sondern beim Mensch