wenn man den Rettungsplan des VW-Konzerns liest wirds einem Angst und Bange. 60.000 Stellen stehen zur Disposition. In den Werken Emden, Zwickau und Hannover müssen Überkapazitäten abgebaut werden. Der Grund für die Verlagerung der Produktion ins Ausland sind die zu hohen Produktionskosten am Standort Deutschland.
In einem VW-Geheimpapier werden die Produktionskosten an den Standorten Emden/Deutschland (D) – Palmela/Portugal (P) – Tianjin/China (Ch) einander gegenübergestellt. In Emden kostet die Herstellung eines Fahrzeugs lt.interner Rechnung 4.850 €, in Portugal 2.,385 € und in China 1.078 €. Konkret bedeutet dies, dass die Herstellung eines Fahrzeugs in Emden doppelt so teuer wie in Portugal und mehr als viermal so teuer wie in China ist.
Besonders heikel ist der Mitarbeiter-Vergleich:
Stundenlohn: D: 74€, P: 37€ Ch: 12€
Jahresarbeitszeit: D:1.282 Std P: 1.419 Std. Ch: 2.065 Std.
Krankheitstage: D: 10.5%, P: 4.1% Ch: 1.0%
Produktivität je MA: D: 29 Kfz/MA, P: 39,9 Kfz/MA, Ch: 51,3 Kfz/MA
Energiekosten: D: 15-23 ct/kWh P: 10-16 ct/kWh CH: 6-10 ct/kWh
Solange die Politik nicht den Mut hat, den Menschen reinen Wein einzuschenken und die oben genannten Fakten öffentlich zu diskutieren mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen so zu ändern, dass der Standort Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen kann, wird es mit unserem Land weiter bergab gehen.
Nicht in der AfD!! Sondern in der Angst vor Wohlstandsverlust und dem Gefühl, zunehmend ein Fremder im eigenen Land zu sein, sehe ich die größte Gefahr für unsere Demokratie
„Ich habe noch nie einen Syrer, einen Afghanen oder Ukrainer Flaschen sammeln sehen. Nur deutsche Rentner“