Politiker aus ganz Europa haben den Klimawandel für die Brände in der EU verantwortlich gemacht. Das trifft bei genauerem Hinsehen so aber nicht zu, denn der Klimawandel ist ein globales Phänomen und muss an globalen Daten gemessen werden.

Unser Planet brennt nicht, im Gegenteil . . .

Satellitendaten zeigen, dass die weltweit verbrannte Fläche am 19. August 2026 um 41% unter dem Durchschnitt der Jahre 2012 – 2025 für diesen Zeitpunkt lag. Die Behauptung , dass nur das Ende der fossilen Energien die Flammen löschen kann, ist nach Prof Björn Lomberg, Stanford University, schlicht falsch.

Notwendig ist eine bessere Brandschutzpolitik.

Es ist richtig, dass die Feuer in Frankreich und Spanien 2026 besonders schlimm waren, aber einen kleinen EU-Winkel herauszugreifen ohne zu erwähnen, dass die verbrannten Flächen auf dem Kontinent in Wahrheit auf einem Rekordtief liegen, ist unseriös. Ein sehr heißer Sommer und die schrecklichen Flammen in zwei Ländern ergeben noch kein kontinentales Inferno.

Trotz der Brände in Kanada, deren Rauch bis New York reichte, verzeichnet das Land bis Juni 2026 ein unterdurchnittliches Feuerjahr. Afrika, der Kontinent mit der größten Brandfläche, verzeichnet 2026 mit 43% unter dem Normalwert ein Allzeittief. Dasselbe gilt für Nord- und Südamerika, für Asien und Australien.

Wer nur die Brände meldet und nie deren Ausbleiben, vermittelt die Botschaft, der Planet stehe in Flammen – während die Daten das Gegenteil zeigen.

Politiker, die den verängstigten Menschen erzählen, ihre Häuser seien wegen einer verfehlten Klimapolitik abgebrannt, propagieren kostspielige Lösungen und lenken davon ab, dass es an einer effizienten nationalen Brandschutzpolitik fehlt, mit der kostengünstig und schnell gute Ergebnisse erzielbar sind. Z.B.

. . . bessere Waldbewirtschaftung, kontrolliertes Abbrennen, mechanisches Ausdünnen, brandsicherere Bauvorschriften und mehr Löschkapazitäten.