Die christlichen Kirchen in Deutschland warnen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vor den Gefahren des Rechtspopulismus und verurteilen pauschal und undifferenziert die AfD – so wie es der Zeitgeist von ihnen erwartet.
Wer im populistischen Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen
Die Kirche ist in den letzten Jahren bei allen zentralen gesellschaftlichen Fragen populistisch den Regierungsparteien und dem linken Mainstream gefolgt.
° sie hat populistisch eine unbegrenzte Migrationspolitik mitgetragen, deren negative Konsequenzen nicht mehr zu leugnen sind.
°sie hat populistisch den Islam verklärt nach dem Motto “wir glauben doch alle an denselben Gott“ ohne die gravierenden theologischen gesellschaftspolitischen Unterschiede zur Kenntnis zu nehmen
°sie hat populistisch eine evidenzlose Coronapolitik mitgetragen und Nichtgeimpften mancherorts sogar den Zutritt zum Gottesdienst verweigert, obwohl getestete Nichtgeimpfte sicherer waren als ungetestete Geimpfte.
° sie hat sich populistisch kritiklos dem Brandmauerdenken unterworfen, obwohl sie damit erhebliche Teile der eigenen Kirchenmitglieder und Kirchensteuerzahler brüskiert und zur Zersetzung des demokratischen Miteinander beiträgt.
°sie hat sich populistisch dem Ruf nach deutschen Waffen in die Ukraine angeschlossen ohne gleichzeitig genauso laut Friedensverhandlungen mit Russland zu fordern
°sie schaut populistisch zu, wie die Regierenden verantwortungslos immer mehr Schulden machen auf Kosten der jungen Generation.
Mir geht es als praktizierender Christ nicht darum, unsere Kirche zu kritisieren. Ich möchte nur, dass unsere Bischöfe endlich aufwachen und sich nicht am Zeitgeist orientieren sondern das verkünden, was in der Bibel steht.
Jesus wurde nicht gekreuzigt, weil er den Pharisäern nach dem Mund geredet hat sondern weil er ihnen den Spiegel vorgehalten und Mißstände benannt hat.